13.03.08

Die Kurzgeschichte "Der hund im thyssen-kanal" von theodor weißenborn ist in der er-form geschrieben. dies ist die erzählform. weißenborn benutzt als erzählerstandort den distanzierten erzähler, welcher zwar die gefühle bzw. die gedanken des hundes kennt, allerdings nicht der anderen agierenden personen. von den drei erzählverhalten (auktorial: durch kommentare den leser lenkend; personal: erzählend aus der sicht einer figur; neutral: nur sachlich beschreibend) hat weißenborn meist das neutrale gewählt, allerdings an einigen stellen auch das personale erzählverhalten ("der mann der es gut mit ihr meinte". Auch die erzählhaltung ist weitgehend neutral. Als darstellungsweise wird vorwiegend der erzählerbericht gewählt, wobei am schluss auch der Dialog in den vordergrund gestellt wird. Allgemein zu sagen ist, dass das thema ist, das verhalten von stadtmenschen gegenüber schwächeren wesen. die geschichte soll zeigen, was die stadt mit den menschen macht und soll zudem noch einen appell zur menschlichkeit geben. die geschichte spielt zuerst in einer industriestadt, am ende aber auf dem lande. Zu anfang ist die atmosphäre trist, was sich zum ende sogar noch steigert. die kurzgeschichte spielt in der gegnwart.

13.3.08 21:22

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